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PP MoMA


Ein augenfälliger Unterschied des Polly Pocket Museum für Moderne Kunst (PP MoMA) zu anderen auf zeitgenössische Kunst fokussierten Museen dieser Welt liegt zunächst in der Tatsache, dass sich die Räume des PP MOMA aufgrund ihrer geringen Größe (12 x 12 x 8 cm) einer Begehung durch Betrachter der Spezies Homo Sapiens entziehen. Das PP MoMA sieht sich in dieser Hinsicht in der Tradition verschiedener Entitäten wie Herbert Distels Schubladenmuseum [1] und Marcel Duchamps Boîte en valise [2]. Anders als diese hat das PP MoMA allerdings Besucher, kleine Polly Pocket Figuren, die das Museum besuchen und die Kunst betrachten. Daraus ergibt sich eine Affinät des PP MoMA zu Puppenstuben und Polly Pocket Welten [3].

Die Mobilität der Räume des Museums ausnutzend, werden die an vom Kuratorium ausgewählte Künstler geschickt, damit diese eine Dauerausstellung in ihrem Raum gestalten können. Nach der Rücksendung treten in den bespielten Räumen dann Polly Pocket Figuren [4] als Museumsbesucher hinzu. Durch diese ca. 2,2 cm grossen Figuren ergibt sich ein weiterer Maßstab der Räume [5] und der darin enthaltene Arbeiten.

Direktor, Kurator, Architekt, Verwaltungsleiter, Hausmeister (und gelegentlich Putzkolonne) des Museums ist Robert Porth (Berlin). Das PP MOMA ist ein Projekt des Büros für exp LM [6].

Anmerkungen zum PP MOMA von Oliver Breitenstein, Büro für Kunstvermittlung: Audioguide Symbol oben.

Audioguide auf Seiten der Bilder: artING/Casutt

[1] [->] Schubladenmuseum
[2] [->] t_pages/duchamp_boite.html Boîte en valise
[3] [->] Polly Pocket Welten
[4] Figuren der ersten Serie (1989 - 1995)
[5] Aus Sicht der Figuren sind die Räume des PP MOMA etwa 10 x 10 x 6,5 Meter gross
[6] [->] bucubgmahar